Meine Aufstellung: speichern, teilen und später wiederfinden
Deine Aufstellung liegt nach dem Speichern an genau einer Adresse: dem Link, der nach dem Klick auf Teilen erscheint. Kein Konto, kein Postfach, keine Liste hinter einem Login. Der Link ist die Aufstellung.
Das ist gewollt, und es verwirrt trotzdem viele beim ersten Mal. Deshalb einmal der ganze Weg von "fertig gezeichnet" bis "liegt in der Gruppe, und am Samstag findet sie noch jeder".
Was nach dem Klick auf Teilen passiert
Der Teilen-Button im Aufstellungs-Generator macht 3 Dinge auf einmal. Er rendert das Bild, legt die Aufstellung unter einer ID ab und öffnet die Share-Seite. Dort findest du:
| Was | Wofür | Wie lange gültig? |
|---|---|---|
| PNG-Download | WhatsApp, Signal, Instagram-Story, Vereins-Facebook | Liegt danach bei dir |
| Link zur Share-Seite | Später öffnen, weiterleiten, auf jedem Gerät ansehen | Dauerhaft |
| Teilen-Button | Direkt in X, Facebook oder das Teilen-Menü am Handy | Wie der Link |
| Einbettungscode | Vereinsseite, Spielbericht, Forum | Dauerhaft, folgt dem Link |
Für die Mannschaftsgruppe reicht das PNG, das auch bei 11 Spielern jeden Namen lesbar zeigt. Für alles, was du später noch einmal aufrufen willst, brauchst du den Link.
Der Link: die eine Zeile, die du sichern solltest
Der Link sieht so aus: quicklineup.com/de/share/ plus Teamname und eine ID, etwa mein-team-6aa4f391. Es gibt keine zweite Stelle, an der deine Aufstellung liegt. Kein Verlauf, kein Profil, kein "Meine Aufstellungen"-Menü, und das in allen 19 Sprachen gleich.
Wo man ihn am besten aufhebt, ist Geschmackssache. Ich schicke ihn mir selbst in WhatsApp, weil ich dort ohnehin bin, wenn ich die Aufstellung verschicke. Andere legen sich eine Notiz "Aufstellungen" an und sammeln dort Datum und Link, einmal pro Spieltag. Nach einer Saison sind das etwa 30 Zeilen, und man kann nachschauen, wer im Oktober eigentlich links hinten gespielt hat.
Ohne Link bleibt nur die Galerie der zuletzt erstellten Aufstellungen. Sie zeigt öffentlich, was Nutzer aus allen 19 Sprachversionen gerade gebaut haben, und deine Aufstellung ist dort so lange zu finden, wie sie nicht von neueren verdrängt wurde. An einem Bundesliga-Samstag geht das schnell.
Wenn am Samstag einer absagt
Eine gespeicherte Aufstellung ist fest. Es gibt keinen Bearbeiten-Knopf auf der Share-Seite, so wie es bei einem verschickten Foto auch keinen gibt. Was du am 12. September speicherst, sieht am 12. Oktober noch genauso aus.
Der Weg ist deshalb: neu bauen, neu speichern. Das klingt nach mehr Arbeit, als es ist. Im Custom-Modus mit 7 Spielern sind Formation, Farben und 6 von 7 Namen in etwa 2 Minuten wieder drin, und wer die Namen ohnehin im Kopf hat, tippt schneller als er sucht. Bei einem Vereinskader im Pro-Modus geht es noch schneller, weil die Namen aus der Datenbank kommen und nur der Tausch bleibt.
Die alte Version bleibt unter ihrem alten Link erhalten. Das ist praktisch, wenn jemand später fragt, wie die Aufstellung am Freitag ursprünglich aussah, und lästig, wenn beide Links in derselben Gruppe liegen. Deshalb: Das neue Bild mit einem Wort dazu schicken, "Update, Jonas raus, Tim rein". Sonst spielt am Samstag die Hälfte nach dem alten Bild.
Wer die Aufstellung von Grund auf mit eigenen Namen bauen will, findet die fünf Schritte im Leitfaden Fußball-Aufstellung mit Namen erstellen.
Warum es kein Konto gibt
Quick Lineup hat kein Login, weder auf der Website noch in der App für iPhone und Android. In der App, die auf dem iPhone 9,1 MB groß ist, hängen gespeicherte Aufstellungen an einer anonymen Kennung, die beim ersten Start erzeugt wird. Auf der Website hängen sie am Link.
Der Vorteil ist offensichtlich: Die erste Aufstellung dauert 5 Minuten, ohne E-Mail-Bestätigung dazwischen. Der Nachteil ist ebenso konkret. Wer die App neu installiert, bekommt eine neue Kennung, und die Liste startet leer. Wer den Link verliert, verliert den Zugriff. Für eine Aufstellung, die einen Spieltag lang gilt, ist das ein guter Tausch. Für ein Saisonarchiv heißt es: Links sammeln.
Einbetten statt Screenshot
Für die Vereinsseite lohnt der dritte Weg. Unter dem Bild auf der Share-Seite liegt der Button "Auf deiner Seite einbetten", dahinter ein iframe von wenigen Zeilen. Kopieren, in WordPress oder das Forum einfügen, fertig. Das Widget nimmt einen Sprachparameter entgegen, die Positionsnamen erscheinen also auf Deutsch, oder in einer der anderen 18 Sprachen, wenn die Seite zweisprachig ist.
Der Unterschied zum Screenshot ist die Schärfe. Ein PNG, das für eine Chat-Vorschau gerendert wurde, verpixelt auf einem Bildschirm mit voller Breite, die Einbettung zeichnet das Spielfeld in jeder Größe neu. Die technischen Details, etwa die Breite des Widgets, stehen in der englischen Anleitung zum Einbetten.
Aufstellungen echter Vereine
Alles oben gilt genauso für Aufstellungen, die im Pro-Modus aus einem echten Kader gebaut wurden. Wer vor dem Spieltag die Bayern-Aufstellung oder die Deutschland-Aufstellung tippt, bekommt denselben Link, dasselbe PNG und denselben Einbettungscode. Der einzige Unterschied ist die Bank: Sie steht bei Vereinskadern als Liste unter dem Feld, bei eigenen Teams schreibst du sie in die Nachricht.
Was am Ende übrig bleibt, ist eine Gewohnheit: Teilen klicken, Link an sich selbst schicken, Bild in die Gruppe. 30 Sekunden, und die Aufstellung ist am Samstagmorgen noch da, wo du sie suchst.


